Das Wesentliche in Kürze
Eine 10-kWp-Solaranlage kostet aktuell ca. 20.000 € inkl. 9,6 kWh Speicher – das entspricht rund 2.000 € pro kWp all-in.
Eigenverbrauch schlägt Einspeisung deutlich: Wer seinen Solarstrom selbst nutzt, spart rund 30 Cent pro Kilowattstunde – die Einspeisevergütung liegt aktuell bei 7,86 Cent.
Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch von ca. 30–40 % auf bis zu 80 % – das verkürzt die Amortisationszeit erheblich.
Vorsicht bei Billigangeboten: Wer nur den Preis vergleicht, vergleicht oft Äpfel mit Birnen.
1. Warum die Preise so stark variieren
Wer drei Angebote für eine Solaranlage einholt, wundert sich oft: Die Preisunterschiede können bei gleicher Kilowatt-Peak-Leistung mehrere Tausend Euro betragen.
Ein seriöses Angebot enthält immer:
- Verschattungsanalyse und Ertragsberechnung
- Sauberes String-Design passend zur Dachsituation
- Fachgerechte Dachmontage inklusive Durchdringungen und Abdichtung
- Wechselrichter und Verkabelung nach Norm
- Anmeldung beim Netzbetreiber und Marktstammdatenregister
- Inbetriebnahme und Einweisung
Was bei günstigen Angeboten oft fehlt: eine realistische Ertragsberechnung, korrekte Dokumentation oder die Anmeldebürokratie.
2. Was kostet eine Solaranlage – konkrete Zahlen
Für ein typisches Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von rund 4.000 bis 5.000 Kilowattstunden passt eine Anlage mit 10 kWp Leistung gut.
Bei PEAK.Energy liegt der Richtwert für eine 10-kWp-Anlage inkl. 9,6 kWh Speicher bei ca. 20.000 € – das entspricht 2.000 € pro kWp all-in.
- Solarmodule: ca. 25 % der Gesamtkosten
- Wechselrichter: ca. 15 %
- Montagesystem & Verkabelung: ca. 20 %
- Planung, Montage, Anmeldung: ca. 40 %
Kostenübersicht nach Anlagengröße (Richtwerte inkl. Speicher)
3. Diese Faktoren beeinflussen den Preis
Dachbeschaffenheit
Ein Schrägdach nach Süden ohne Verschattung ist der einfachste Fall. Flachdächer, Ost-West-Belegungen oder Gauben erhöhen den Planungsaufwand.
Qualität der Module
Premium-Module mit 30 Jahren Herstellergarantie kosten mehr – liefern aber über die gesamte Anlagenlebensdauer mehr Ertrag und weniger Ärger.
Zählerschrank
Manchmal muss der Zählerschrank vor der PV-Installation erneuert werden. Das sollte im Vorfeld geprüft und im Angebot berücksichtigt werden.
4. Lohnt sich ein Stromspeicher?
Ohne Speicher nutzt du rund 30 bis 40 % des erzeugten Stroms selbst. Mit Speicher steigt dein Eigenverbrauch auf bis zu 80 %.
Du vermeidest damit Netzbezug zu 30–35 Cent und nutzt deinen eigenen Strom zu rechnerisch 5–6 Cent pro Kilowattstunde.
Laufende Kosten im Überblick
6. Wie viel kannst du sparen?
Ausgangssituation: 4.500 kWh Jahresverbrauch, 32 Cent/kWh Netzstrom, 10 kWp Anlage mit 9,6 kWh Speicher, Investition ca. 20.000 €.
- Eigenverbrauch: ca. 3.600 kWh/Jahr → Autarkiegrad ca. 68–80 %
- Netzbezug: ca. 900 kWh → Kosten ca. 288 €/Jahr
- Ersparnis gesamt: ca. 1.500–1.700 €/Jahr (nach Betriebskosten)
- Amortisation: ca. 10–14 Jahre bei 30+ Jahren Lebensdauer
- Rendite: ca. 11 % p.a. auf das eingesetzte Kapital



